Ganz Deutschland ist von Google Street View besetzt… Ganz Deutschland?
Nein, ein kleines Dorf leistet Google nach wie vor heftigen Widerstand.

Google bringt die Welt visuell ins Internet. Das erzürnt hier und da in unserem Land die Gemüter.  Da liest man von Hausbesitzern samt Foto vor Ihrem Haus in den Printmedien, die sich das nicht bieten lassen wollen.
Street View lieber in den Print-Medien, denkt man unwillkürlich?

Mich hat heute eine ganz andere Nachricht aufmerksam gemacht und mich schmunzelnd zur Überschrift dieses Artikels animiert. – Ein kleines Dorf in Deutschland leistet vereint Widerstand.

Die ganze Debatte um Google Street View hat an sich schon etwas Amüsantes. Man hat Angst davor in seiner Privat-Sphäre ausspioniert zu werden.

Bei dem einen oder anderen ist das nachvollziehbar. Es könnte geschäftsschädigend sein, wenn die Kunden eines Top bewerteten Ebay-Shops plötzlich bemerken, dass die Geschäftsadresse mitten in einem sozialen Brennpunkt angesiedelt ist.
So mancher Wohnzimmer-Geschäftsmann müsste hier vielleicht investieren, um sich einem Business-Center / Büroservice anzuschließen, damit er/sie eine gediegenere Geschäftsadresse angeben zu kann.

Aber auch der „Nichtgeschäftsmann / -geschäftsfrau“ hat in unserer Zeit, in der man ständig wertend / urteilend auf den Mitmenschen sieht, Angst „entlarvt“ zu werden

Google hat eine Art „Widerspruchsrecht“ eingeräumt. In einem von Google angegebenen Zeitraum können Hausbesitzer der Veröffentlichung der Bilder widersprechen. Diese werden dann in der Gesamtansicht „verpixelt“.
Können auch einzelne Mieter widersprechen? Das habe ich hier nicht recherchiert.

Aber ein kleines Dorf in Deutschland mit gerade mal 70 Einwohnern leistet erbitterten Widerstand.
„Hier kommt Google nicht herein.“
„Hier fotografiert niemand.“

Den gesamten Artikel über ein kleines Dorf, das heftigen Widerstand leistet, können Sie unter dem Titel „Das abgrundtief Böse namens Striet Wjuh“ bei Welt online lesen.

Viel Spaß bei der Entdeckung der neuen Gallier wünscht: GivenWord.