Hartz IV und Ehrenamt – ein politischer Widerspruch?

Durchschaut man langsam, welche Kürzungen von der L….’s Paket für Hartz IV enthält, fühlt man sich darin bestätigt, dass im Hirn hinter den kalten Augen dieser Frau nichts Gutes vorgeht.
Hetzkampagnen über die fast 10 % unserer Bevölkerung (dank Hartz IV) die mit dem Existenzminimum überleben müssen, sind in der Politik und der gelenkten Presse nichts neues. Wer Leistungen erhält soll auch etwas dafür tun …

Ja, aber bitte doch nur dass, was Politiker bestimmt haben oder zu bestimmen gedenken. Arbeiten, für die der Staat / die Kommunen / sympatisierende Unternehmen sonst reale Löhne zahlen müssten?

Das viele Hartz IV Empfänger ehrenamtlich tätig sind passt natürlich überhaupt nicht in das verbreitete Bild des Sozialschmarotzers. Ehrenämter sind was für das Ansehen Nicht-Bedürftiger, die das neben ihrem gut bezahlten Job auch noch für die Gesellschaft tun, keinesfalls etwas für die Anerkennung eines „Hartz IV Empfängers“.

Die schwarz-gelbe Regierung hat längst Abhilfe gefunden: Im neuen Hartz IV Paket steckt neben der Streichung von Genussmitteln, der Streichung des tradionellen Weihnachtsbaums, der Kürzung von Leistungen für erwachsene Behinderte um 68 Euro nun auch die Anrechnung der Aufwandsentschädigung fürs Ehrenamt. Siehe Artikel in HL-live

Herzlichen Glückwunsch liebe Frau v.d.L.. Menschenverachtender kann man Politik kaum noch gestalten.