Was uns Journalisten und Politiker verschweigen:

Die andere Seite von Hartz IV

Schon vor der endgültigen Umsetzung der Arbeitsmarktreformen, die heute unter dem Begriff Hartz IV bekannt  sind, habe ich mich berufsbedingt mit dem Thema befasst.
Ein Befürworter der Agenda 2010 und dieser Reformen war ich nie. Viele Befürchtungen, die ich vor der Einführung hatte, haben sich bewahrheitet.

Viel schlimmer noch: Auf unsere „zwangsverarmten“ Mitmenschen findet eine gnadenlose Hetzjagd in der Politik und in den Medien statt.

Warum ein Buch das einmal ganz eindeutig die andere Seite von Hartz IV beleuchtet, die Seite, die uns allen erklären könnte, warum die Hartz IV Empfänger nicht jeden Montag mit Millionen Menschen auf Deutschlands Straßen gegen das, was ihnen widerfährt demonstrieren, das müssen Sie selbst herausfinden. Vielleicht einfach indem sie es lesen und einmal kritisch die Berichterstattung beobachten.

Dass unter diesen mehr als 6 Mio. Menschen sehr viele Fachkräfte und auch „etwas in die Jahre gekommene“ Führungskräfte sind, wird dabei verschwiegen. Man verschweigt genauso, dass viele Absolventen nach dem Studium eben nicht aufgrund des so hochgespielten „Fach- und Führungskräftemangels“ gleich an der Uni abgeholt und mit einem Arbeitsvertrag beglückt werden.

Gut fünf Monate nach Erscheinungsdatum werde ich nun ausgerechnet über die Presse unserer Nachbarn – den Standard.at – auf das Buch eine jungen deutschen Autors aufmerksam.

Jedem Menschen in diesem Land, der sich so gern von den Hetzkampagnen gegen die „Sozialschmarotzer“ einlullen lässt, damit er die Wahrheit nicht sehen muss, sei das Buch wärmstens ans Herz gelegt.

Es ist nie zu spät aufzuwachen und sich für seine Mitmenschen einzusetzen.

Der junge Autor Thomas Maler konnte aufgrund einiger glücklicher Zufälle und aufgrund seiner Begabung zu schreiben dem Hartz IV Schicksal entkommen. Ihre Nachbarn oder die Eltern von den Schulfreunden ihrer Kinder haben dieses Glück vielleicht nicht.

Warum findet das Buch von Thomas Maler in den deutschen Medien keine Beachtung?

Na, damit Sie weiter träumen und Ihren Mitmenschen nicht zur Seite stehen, wenn man sie der Menschenrechte laut Grundgesetzt beraubt, wenn man sie verarmt und diskriminiert.

Thomas Malers Buch habe ich bei Amazon gefunden. Mit einem Klick auf das eingefügte Bild können Sie sich dort ausführlicher informieren. Erschienen ist es im Februar 2011.
Den Artikel bei unseren österreichischen Nachbarn können Sie beim Standard.at nachlesen.


 

 

In der Schlange: Mein Jahr auf Hartz IV - von Thomas Maler

 

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