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Spendenaufruf für das Jobteam Berlin und den Jobexpress

Weihnachtszeit – Zeit der Wünsche

Mitarbeiter des Jobteam BerlinDie Mitarbeiter des Jobteam Berlin, ein Projekt des Gangway e.V., haben in diesem Jahr einen besonderen Wunsch: Sie möchten 15.000 € Spenden einsammeln, damit sie ihre wichtige Arbeit für junge Menschen in Schieflagen des Lebens fortsetzen können.

Wen betreut das Jobteam Berlin?

Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die von der Arbeit des Jobteams Berlin profitieren, leben zu 90 % von Hartz IV. Fehlende Ausbildung oder kein qualifizierter Schulabschluss, Wohnungslosigkeit, Überschuldung, Suchtprobleme oder psychische Störungen sind typische Probleme, mit denen diese jungen Menschen zu kämpfen haben.

Die jungen Menschen, die auf die Hilfe des Jobteams angewiesen sind, brauchen Arbeit: Raus aus „Hartz I V“ – rein in Ausbildung und Arbeitswelt.
Sie brauchen Winterkleidung, Wohnungen, Thearpie und Fürsorge: Das kostet Zeit, vor allem aber auch Geld.

Der Jobexpress und die Büros des Jobteam Berlin

Jobexpress des Jobteam BerlinFür die Betreuung dieser Jugendlichen und jungen Erwachsenen stehen derzeit zwei Büros mit regelmäßigen Öffnungszeiten in Berlin zur Verfügung und der Jobexpress, ein Bus mit technischer Ausstattung und Internetzugang, mit die Mitarbeiter des Teams direkt an den Orten sein können, an denen diese jungen Menschen sich aufhalten.

Aufgrund kommunaler Sparzwänge ist die Arbeit des Jobteams gefährdet. Da wichtige Unterstützungen wegfallen, kommen künftig mehr Kosten für Miete auf das Jobteam zu und auch für den Jobexpress müssen Reparaturkosten von rund 4.000 € aufgebracht werden.

12 Jahre Arbeit Jobteam Berlin

Rund 1.200 Jugendliche konnte das Jobteam Berlin in Berlin und aus dem Berliner Umland seit seiner Gründung 1999  in eine Ausbildung, Arbeit, schulische oder berufliche Bildungsmaßnahme vermitteln. Das entspricht 100 jungen Menschen pro Jahr, die in Berlin eine neue Zukunft erhalten haben.

Weihnachten ist auch die Zeit des Schenkens

Mit einer kleinen Spende, die direkt den jungen Menschen in Not in Berlin zu Gute kommt, können Sie in diesem Jahr ein besonderes Geschenk machen:

Sie können jungen Menschen die Hoffnung auf einen Neuanfang und eine Zukunft schenken und ihnen zeigen, dass sie nicht allein gelassen werden.

Gangway e.V., Verein für Straßensozialarbeit ist als gemeinnütziger Verein registriert, daher sind Spenden zu 100 Prozent von der Steuer absetzbar.

Spendenkonto: 30 57 600 Bank für Sozialwirtschaft BLZ: 100 205 00
Verwendungszweck: Arbeit des Jobteams

Ausführliche Informationen über die Arbeit des Jobteams finden Sie im Netz:

http://www.jobteam-berlin.de und http://www.gangway.de.

Kontakt:
Thomas Georgi
Tel: 030-47033665 oder 0160-2118690
Mail: jobteam@gangway.de

Der Kummerkasten oder die Wunschwand

GivenWord befasst sich seit einigen Jahren mit Menschen, die in Not geraten sind, mit sozialer Ungerechtigkeit und mit Ideen, wie wir alle die Zukunft so gestalten könnten, dass sie für jeden von uns lebenswert ist.
Grundsätzlich gibt es in der heutigen Zeit viel zu viele Menschen, die unterhalb der Armutsgrenze leben, zu viele Menschen in Not und zu viele Menschen, die sich nicht einmal einen kleinen Wunsch erfüllen können.
Mit dem Kummerkasten und der Wunschwand möchten wir einen Raum schaffen, in dem wir Menschen zusammenbringen. Menschen, die in Not sind und Menschen, die helfen können und möchten.

Notsituationen oder unerfüllbare Wünsche stellen wir in anonymisierter Form hier im Blog vor.  Menschen die helfen möchten, können Kontakt über die Website von GivenWord aufnehmen, sodass wir Hilfe-/Unterstützung-Suchende und Helfer zusammenbringen können.

Hilfe kann einfach sein und muss keine „Almosen“ bedeuten Der Kummerkasten oder die Wunschwand weiterlesen

Macht: Wer zieht wirklich die Fäden in dieser Welt?

Die von Schweizer Anylisten mit mehr als 37 Mio. Einzeldaten internationaler Unternehmen und Investoren aus dem Jahr 2007 durchgeführte Analyse, die ein wenig Licht in das Dunkel der Verflechtungen von Banken und Wirtschaftskonzernen bringen soll, findet bei uns in der Presse erstaunlich wenig bis gar kein Echo. Dabei müssten die Beteiligungsverhältnisse zwischen Weltkonzernen und Finanzwelt gerade jetzt in der Finanz- und Schuldenkrise für Politik und Bevölkerung von größtem Interesse sein.

Ein Artikel im Online-Portal The Intelligence beleuchtet die Ergebnisse der Analyse, die zeigt, dass rund 40 % der gesamten Weltwirtschaft von gerade einmal 147 Unternehmen kontrolliert werden.  Zu vorderst, wer hätte das jetzt gedacht: Banken. Lesen Sie den gesamten Artikel bei The Intelligence.

Suche nach Verbindungen? Sparkassen und Occupy

Diese Nachricht sollte jeden, der der Meinung ist, dass sich in dieser Welt etwas verändern muss und der sich mit den Empörten dieser Welt, mit den Mitgliedern der Occupy Bewegung identifizieren kann oder zu ihnen gehört, interessieren:

Es bewegt sich etwas. Momentan in Berlin. Mit dem Versuch des Sparkassen- und Giroverbandes den Dialog zwischen den Demonstranten und den Finanzinstituten herzustellen.

Die Zukunft gehört den Finanzinstituten, die die Wünsche der Menschen ernst nehmen?

Sparkassen Anschreiben: „Sehr geehrte Damen und Herren“  „Hallo Occupy-Bewegung“

Occupy Düsseldorf 15. Oktober 2011

Occupy am 15. Oktober 2011 weltweit in mehr als 1.000 Städten. Auch in Düsseldorf. Wir waren dabei und es war faszinierend.

Auszug aus einem Artikel in der  RP online:

„Unterstützung erhielten die Demonstranten auch von etablierten Organisationen wie dem Deutschen Gewerkschaftsbund. „Dieser weltweite Protest vieler Tausender vorwiegend junger Menschen ist ein Alarmsignal“, warnte DGB-Chef Michael“

Vielleicht hätte sich der DGB-Chef ausnahmsweise einmal wieder „unters Volk“ mischen sollen. Diese Aussage ist nämlich schlicht weg falsch!

Wieviele Menschen sich in Düsseldorf nun im gesamten Verlauf versammelt haben, ist schwer abzuschätzen. Bei der ersten Versammlung, die vom Hauptbahnhof zum Haus des DGB geleitet wurde, waren es meiner Schätzungnach rund 1.000, beim späteren Marsch bis zur Deutschen Bank auf der Kö, hatte ich den Eindruck, dass es weitaus mehr waren und einige Stellen berichten von rund 3.000 Teilnehmern. Occupy Düsseldorf 15. Oktober 2011 weiterlesen

Wir sind 99 % – die Revolution geht weiter – weltweit

2011 ist ein bewegtes Jahr. Bewegt von Naturkatastrophen (Erdbeben, Tsunamis, Brände, Vulkanausbrüche, Hurrikans, Tornados, Taifune, Brände, Überschwemmungen), von menschlich mit bewirkten Katastrophen (Hungersnöte) und von einem neuen Geist in der Bevölkerung:

Nach dem arabischen Frühling und der spanischen Revolution unter dem Motto toma la plaza / democracia real ya im Mai und vielen weiteren Stationen fällt nun die Bevölkerung „Big Brother“ in den USA in den Rücken.

Wir sind 99 % ist das neue Motto – Occupy der neue #Hashtag in den sozialen Netzwerken Wir sind 99 % – die Revolution geht weiter – weltweit weiterlesen

Die Gema, Youtube und warum sich die Musikindustrie den Umsatz selbst kaputt macht …

Es ist schon erstaunlich, wie die heutigen Unternehmen der Musikbranche sich selbst im Wege stehen …

Wir leben in einer schnell-lebigen Zeit. Wir sitzen abends am Laptop, PC, Tablet oder was auch immer und haben Sehnsucht nach Songs – neuere oder auch ältere. Youtube hat dieser Sehnsucht eine Suchfunktion gegeben und der eine oder andere unter uns wurde inspiriert, sich einen bestimmten Song auch einmal wieder in Form einer Musik-CD zuzulegen, um ihn immer und überall in guter Qualtität hören zu können. Die Gema, Youtube und warum sich die Musikindustrie den Umsatz selbst kaputt macht … weiterlesen

Was uns Journalisten und Politiker verschweigen:

Die andere Seite von Hartz IV

Schon vor der endgültigen Umsetzung der Arbeitsmarktreformen, die heute unter dem Begriff Hartz IV bekannt  sind, habe ich mich berufsbedingt mit dem Thema befasst.
Ein Befürworter der Agenda 2010 und dieser Reformen war ich nie. Viele Befürchtungen, die ich vor der Einführung hatte, haben sich bewahrheitet.

Viel schlimmer noch: Auf unsere „zwangsverarmten“ Mitmenschen findet eine gnadenlose Hetzjagd in der Politik und in den Medien statt.

Warum ein Buch das einmal ganz eindeutig die andere Seite von Hartz IV beleuchtet, die Seite, die uns allen erklären könnte, warum die Hartz IV Empfänger nicht jeden Montag mit Millionen Menschen auf Deutschlands Straßen gegen das, was ihnen widerfährt demonstrieren, das müssen Sie selbst herausfinden. Vielleicht einfach indem sie es lesen und einmal kritisch die Berichterstattung beobachten. Was uns Journalisten und Politiker verschweigen: weiterlesen